Nun ist es also amtlich: Ab dem 1. Juni 2025 müssen hessischen und Bremer Grundschulen die Smartphones in den Taschen bleiben. Das Verbot soll in Kraft treten und von den Lehrkräften kontrolliert werden, schreibt Zeit-Online am 16.05.2025 . Werden Lehrer nun zu unfreiwilligen Smartphone Polizisten, statt zu hilfreichen Smartphone-Begleitern?

Doch welche Folgen für die Beziehungsebene hat dieser Auftrag für die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern? Welche Herausforderungen kommen auf die Eltern zu, wenn in den ersten vier Schuljahren die Schule aus einem Thema aussteigt?

Wir stellen uns natürlich jetzt die Frage: Ist das Handyverbot ein Königsweg zu möglichst selbstregulierten und gesundheitsorientierten Smartphone-Nutzern oder die Kapitulation vor einem übermächtigen Thema? 

Aus unserer Sicht helfen Verbote erst einmal, um auf die Brisanz aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. Wer aber glaubt, dass durch ein Verbot das Thema vom Tisch ist, ist ziemlich sicher auf dem Holzweg.

Die spannenden Fragen kommen nämlich noch: Wie entwickelt sich die Smartphone-Nutzung nach der Schule? Wie verhandeln weiterführende Schulen in Zukunft das Smartphone-Verbot? Wie verhalten sich Eltern bezüglich des Verbots und wir reden sie darüber?

Das Handyverbot auf der Basis der aktuellen Studienlage schafft einen Rahmen und erkauft Zeit, in der es bestenfalls gelingt, in Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern, die Begleitung der jungen Smartphone Nutzer zu organisieren und zu planen, damit das Handyverbot zu einer Regel wird, die für alle Betroffenen Sinn macht!

Eure Smartphone Begleiter

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